Ina Rosenthal: Schwarz-gelbe Strompolitik belastet Bürger, Handwerker und Mittelstand in der Region

Während in den letzten Jahren der Preis an der Strombörse durch den Ausbau der Erneuerbaren deutlich gesunken ist, sind die Stromkosten für private Haushalte und kleine und mittelständische Unternehmen im gleichen Zeitraum stetig angestiegen. Als Ursache verweisen die schwarz-gelbe Bundesregierung und zahlreiche Stromkonzerne auf die Kosten der Energiewende und den damit verbundenen Ausbau der erneuerbaren Energie. Fakt ist jedoch: Mehr als die Hälfte der Kostensteigerungen entsteht nicht durch die Umlagebeträge der erneuerbaren Energien, sondern durch umfangreiche Entlastungen einzelner Unternehmen von Ökosteuer, Netzentgelten und Emissionshandel. Hinzu kommen andere Faktoren: Darunter schlägt besonders der massive Preisanstieg für fossile Energieträger wie Steinkohle, Rohöl und Erdgas zu Buche. Ina Rosenthal, Grüne Bundestagskandidatin des Wahlkreises Lörrach-Mülheim, fordert daher eine transparente Stromkostendarstellung und die Abschaffung unnötiger Kosten für die erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel die teuren und unnötigen Marktprämien. „ Die grüne Bundestagsfraktion hat ein klares Konzept vorgelegt, wie wir die Energiewende erfolgreich vorantreiben können, ohne dabei Familien und Mittelstand einseitig zu belasten. Konkret würden mit den vorgeschlagenen Maßnahmen Privathaushalte sowie kleine- und mittelständische Unternehmen um mindestens 4 Mrd. Euro entlastet werden. Das entspricht bei dem durchschnittlichen Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie einer Entlastung von 35 Euro pro Jahr“, fasst die Bundestagskandidatin die Vorteile der grünen Strompolitik zusammen. Dies würde ihrer Meinung nach auch besonders der Region Lörrach-Müllheim zu Gute kommen: „ Gerade bei uns stellen viele kleine und mittelständische Betreibe das Rückgrat der lokalen Wertschöpfung dar. Eine transparente Erhebung und faire Verteilung der Stromkosten würden damit die lokale Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen entlasten, ohne dabei die angestrebte Energiewende zu gefährden“, so Ina Rosenthal.

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