Kreisgrüne besorgt wegen Fessenheim

Mit großer Sorge reagieren die Kreisgrünen über die neusten Medienberichte zum Altmeiler Fessenheim. Laut dem französischen Magazin Mediapart wurden an 25 der 58 französischen Kernreaktoren Korrosionsschäden an den Hüllrohren der Brennelemente festgestellt. Zu den Problemreaktoren gehört auch der Reaktor im nahegelegenen Fessenheim. Für Heike Hauk, GRÜNE Fraktionsvorsitzende im Kreistag, ist dies ein weiteres Signal, um sofort aus der Kernenergie auszusteigen. Die neusten Medienberichte aus Frankreich zeigen wieder einmal, dass sich die Atomenergie nie wirklich kontrollieren lässt: „Wenn trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen solche Vorfälle wie in Fessenheim auftreten, zeigt das ein weiteres Mal, welche Risiken für Mensch und Natur die Atomenergie birgt. Dies ist in einem potentiellen Erdbebengebiet wie dem Rheingraben doppelt gefährlich.“ Die Konsequenzen sind für die Kreisgrünen daher eindeutig: „Der Ausstieg aus der Atomkraft und der schnellstmögliche Umstieg auf eine sichere und nachhaltige Energie aus Wasser, Sonne und Windkraft muss endlich umgesetzt werden“, macht Heike Hauk die einzig wirkliche Alternative deutlich. Die Grünen möchten die Bürgerinnen und Bürger auf allen Seiten des Dreiländerecks gemeinsam gegen die Atomkraft mobilisieren. „Wir würden uns sehr freuen, wenn alle Menschen aus unserer Region am 9. März um 14 Uhr gemeinsam auf der Dreiländerpasserelle und der Palmrainbrücke in Weil am Rhein für ein Ende der Atomenergie einstehen würden“, wünscht sich Heike Hauk eine möglichst breite Unterstützung am diesjährigen Fukushima-Tag.

 

Mehr Infos unter: www.fukushima3.eu

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