Bericht der Stadtwerke über die Buslinien

Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion in Lörrach unterstützt die geplanten Verbesserungen des Leiters der Stadtwerke, H. Droll, der den Ortsteil Tüllingen mit dem Bus zukünftig auch im 30`Takt anbinden möchte. Damit wird Tüllingen den anderen Ortsteilen gleichgesetzt. Hierfür gilt eine 2-jährige Testphase. Die GRÜNEN hoffen, dass die Tüllinger Bevölkerung dieses Angebot auch annimmt.

Verbesserungen bei dem Anschluss an die S-Bahn wird es auch bei der Linie 9 geben. Damit wird den immer wieder vorgetragenen Beschwerden von Busbenutzern Rechnung getragen. „Die Stadtwerke Lörrach sollte sich für einen Fahrgastbeirat beim Regio-Verbund-Lörrach einsetzen, denn die Busbenutzer wissen am besten, wo es klemmt“, so die Forderung von Stadtrat Stephan Berg.

Die GRÜNEN wollen bei der Linie 16 Verbesserungen am Wochenende nach 24 Uhr erreichen. Das AST sollte nicht nur bis zur Grenze fahren, sondern weiter nach Weil bzw. Lörrach. „Es ist ein Armutszeugnis für das Oberzentrum, dass nachts an den Wochenenden zwischen Lörrach und Weil kein ÖV vorhanden ist“, meint Stadtrat Stephan Berg.

Die GRÜNEN unterstützen auch die Forderung des Seniorenbeirats, das Quartier Wölblinstraße mit dem Bus anzubinden. Die GRÜNEN hatten schon bereits bei Einführung der Linie 9 und 10 vor 2 Jahren eine Anbindung gefordert, leider ist dies damals an den Kosten gescheitert.

Neben einer attraktiven Linienverbindung müssen weitere wichtige flankierende Maßnahmen, wie z. B. Werbung, Beschleunigungsmaßnahmen im Busverkehr und ein besserer Standard (Regen- und Windschutz) an den Haltestellen jetzt folgen.

Die Haltestelle ist der erste Punkt, an dem die Menschen mit dem öffentlichen Personennahverkehr in Berührung kommen.

Daher ist die Absicht von Herrn Droll, dem Leiter der Lörracher Stadtwerke, nur folgerichtig, die Haltepunkte im Rahmen des neu eingeführten Lörracher Stadtbuskonzepts neu zu gestalten und aufzuwerten. Dies kündigte Herr Droll in der der AUT-Sitzung vom 14: Juni 2018 an.

Haltestellen müssen die Fahrgäste bei Wind und Wetter schützen. Dazu gehören ein Dach über dem Kopf und Seitenwände. Sitzmöglichkeiten sollten angeboten werden. Eine barrierefreie Erreichbarkeit ist anzustreben. Eine einheitliche Gestaltung der Haltestellen ist ein wichtiges äußeres Merkmal.

An wichtigen Bushaltestellen sind elektronische Fahrgastinformationen anzubringen. Über eine Smartphone App muss der Kunde über Verspätungen jederzeit informieren können.

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