Ska Keller und Gerhard Zickenheiner zu Besuch im TRUZ

Ska Keller, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, besuchte zusammen mit Gerhard Zickenheiner, grüner Bundestagskandidat für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, das Trinationale Umweltzentrum TRUZ in Weil am Rhein.

Im Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ) begrüßten Astrid Deek, Fachbereichsleiterin im grenzüberschreitendenden Naturschutz, Thomas Schwarze, Fachbereichsleiter der Umweltbildung, und Christoph Huber, Erster Bürgermeister der Stadt Weil am Rhein und erster Vorsitzende des TRUZ, die Gäste. Nach einer Einführung in die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins gab Thomas Schwarze einen Überblick über die Umweltbildungsarbeit. Jährlich besuchen durchschnittlich 280 Gruppen das TRUZ. Eine besondere Bedeutung haben dabei die Schulpartnerschaftsprojekte, bei denen die Schüler nicht nur die Natur sondern auch die Kultur und die Sprache des Nachbarn aus Frankreich kennen lernen. Im Fachbereich „Grenzüberschreitender Naturschutz“ kam vor allem das Interreg-Projekt „Grenzüberschreitender Naturkorridor“ zur Sprache, bei dem im Juni 2016 die Förderung endete. Christoph Huber betonte, das TRUZ  sei dankbar für die EU-Fördermöglichkeiten, auch wenn viel Zeit in die Anträge investiert werden müsse. Durch das Projekt konnten viele grenzüberschreitende Aktionen durchgeführt werden, die das Bewusstsein für einen gemeinsamen trinationalen Naturraum gestärkt haben. Es konnte viel Know-how geschaffen und Netzwerke aufgebaut werden. „Der grenzüberschreitende Naturkorridor wird eine dauerhafte Tätigkeit bleiben“, so Deek. Dies zeige sich z.B. beim Dreiland-Projekt, der Entwicklung eines Stadtteils auf Flächen in Basel, Weil am Rhein und Huningue. Bei diesem Projekt werde ein Naturschutzkonzept gleich mitgedacht. „Es ist wichtig, dass bei der Überplanung des trinationalen städtischen Raums um den Basler Hafen, die Biodiversität und die grüne Durchgestaltung als wesentliches Instrument der Stadtentwicklung begriffen werden. So wird eine hohe Lebensqualität für die zukünftigen Stadtquartiere gewährleistet“, unterstrich Gerhard Zickenheiner. 

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