In der Vinothek Kaufmann in Efringen-Kirchen fand die erste Mitgliederversammlung des Grünen Ortsverband Südliches Markgräflerland statt.
Im April 2025 hat sich der Ortsverband gegründet. Er umfasst die Gemeinden Binzen, Fischingen, Efringen-Kirchen, Eimeldingen, Rümmingen, Schallbach und Wittlingen. Gabriele Marx, Gerda Senske, Marco Jansen und Peter Tiemann haben als Vorstand in der Zeit viel erreicht. Sie haben einen monatlichen Stammtisch in Binzen organisiert, um „Themen, die in der Luft liegen“ aufzugreifen. Der Stammtisch ist für Mitglieder und Interessierte offen, um Raum für verschiedene Meinungen zu bieten. Themen wie die Reaktivierung der Kandertalbahn, Hitzeschutz in den Kommunen, die Führung der Stromtrassen, Frustration über regionale und geopolitische politische Ereignisse, Landwirtschaft und Weinbau … das Spektrum ist weit.
Im Bundestags- und Landtagswahlkampf war der neue Ortsverband mit Infoständen, Haustürwahlkampf und Werbung in den einzelnen Orten sehr erfolgreich aktiv.
Heike Hauk hat sich nach ihrer Rückkehr nach Efringen-Kirchen wieder aktiv am Wahlkampf beteiligt und sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Team des Vorstandes gefreut. Sie wurde einstimmig in den erweiterten Vorstand gewählt und bringt hier in Zukunft ihre Stimme aus Efringen-Kirchen ein.
Janis Vujic, grüner Gemeinderat in Efringen-Kirchen, berichtete von der Arbeit im Rat. Das Thema Feuerwehr hat das Gremium in den letzten Monaten sehr beschäftigt. Er sieht die Gemeinde auf einem guten Weg den Feuerwehrbedarfsplan mit seinen vier Standorten, statt bisher neun Wehren in allen Ortsteilen, umzusetzen. Die Feuerwache Süd wird mit 10 Mio. € die zentrale Wache neben zwei weiteren Neubauten, die folgen sollen. Das Museum „Alte Schule“ bekommt eine Chance auf Wiedereröffnung, nachdem sich so viele Menschen für den Erhalt eingesetzt haben. Die Sperrung der Verbindungsstraße nach Märkt war auch Thema in der Versammlung. Passionierte Radler*innen freuen sich über die sichere Verbindung nach Märkt und Weil und auch die Bürgerinnen in Kirchen genießen die Ruhe ohne den morgendlichen Pendlerverkehr durchs Wohngebiet. Die Grünen waren sich einig, dass die möglichen Kosten für einen Umbau der Straße besser in Hitze- und Klimaschutz für die Menschen und insbesondere für die Kinder investiert wird.
Der Abend klang gemütlich bei gutem Wein, Traubensaft und Sauser aus.
