Regernation und Resilienz – Zukunftsbilder 2045 auch für Lörrach?

Dieser Sommer hat uns sehr deutlich gezeigt, dass wir etwas tun müssen. Unsere Stadt muss nicht nur resilient werden und BürgerInnen vor Hitze, Dürre und Starkregen schützen. Wir müssen auch alle mit anpacken, um der Natur zu helfen, sich zu regenerieren, um unsere Lebensgrundlage zu sichern.

Die grüne Resilienzinitiative will Schwung in dieses Thema bringen, Ideen sammeln, EntscheidungsträgerInnen ermutigen, Konzepte zu entwickeln und nicht zuletzt die Bürger und Bürgerinnen einladen, mitzumachen.  

Wir haben uns drei Schwerpunkte gesetzt:

  1. Wie können wir auf der politischen Ebene dazu breitragen, dass ein umfassendes Resilienzkonzept in Auftrag gegeben wird? Wir brauchen „Profis“, die nicht nur erfassen, was getan werden muss, sondern uns auch zeigen, wie wir Lösungen entwickeln und umsetzen können. Dafür muss auch die Stadtverwaltung mitziehen und loslegen. Nicht erst übermorgen, sondern jetzt.
  2. Wie können wir Unternehmen und BürgerInnen begeistern, mitzumachen? Neben den Ideen und aktiver Tatkraft müssen wir uns auch Gedanken machen, wie das alles in Zeiten leerer Kassen finanziert werden kann? Ist es möglich einen Fond aufzubauen, der die nötige Finanzkraft einbringt?
  3. Wie könnte unsere Stadt aussehen, wenn sich viele auf den Weg machen? Wir wollen vorher und nachher Bilder erstellen, um zu zeigen, was möglich ist. Eine Stadt, in der es grünt und blüht. Eine Stadt, in der Begegnungsräume Menschen miteinander verbinden. Eine Stadt mit einem zukunftsfähigen Verkehrskonzept. Eine Stadt, die vulnerable Menschen schützt. Eine Stadt, in der Menschen kreativ und lebendig werden können.

Mich hat dieses Buch begeistert. Stella Schaller, Lino Zeddies, Ute Scheub und Sebastian Vollmar schreiben uns aus dem Jahr 2045 und beschreiben, wie sie es geschafft haben, Regeneration und Resilienz lebendig werden zu lassen. Sie greifen auf, was es 2025 schon gab und wie es im Jahr 2045 weiterentwickelt wurde und Früchte getragen hat. Dabei geht es nicht nur um eine grüne Stadt, sondern auch darum, wie sich Bildung, BürgerInnen-Beteiligung, der Einsatz von Geld, das Ziel der Wirtschaft und vieles mehr verändert hat.

„Zukunftsbilder 2045“ (2023) oekom Verlag, München.

Wer hat Lust mitzumachen? Es sind alle eingeladen, ob grünes Mitglied oder nicht. Wie könnte unsere Stadt im Jahr 2045 aussehen, wenn ganz viele kreativ werden und anpacken?